Zinnfiguren aus Königs Wusterhausen

Friedrich der Große auf Inspektionsreise (Kartoffelernte)

Mö2/1  Friedrich der Große stehend
Mö2/2  Bauer gebückt Kartoffel reichend
Mö2/3  Adjudant Friedrich II. stehend Hände auf dem Rücken
Mö2/4  Gutsverwalter stehend, Hut in der Hand
Mö2/5  Sekretär stehend, Hut vor der Brust haltend
Mö2/6  Frau mit Kind stehend
Mö2/7  Frau stehend mit Kartoffelkorb
Mö2/8  Frau gehend mit Rechen
Mö2/9  Bauer stehend auf Spaten gestützt
Mö2/10 Junge gehend mit Kartoffelkorb
Mö2/11 Diener stehend
Mö2/12 Diener gehend
Mö2/13 Reisekutsche Friedrich des Großen
Mö2/14 Vorspann im Halt, Deichselpferde
Mö2/15 Vorspann im Halt, Reiter aufgesessen
Mö2/16 Vorspann im Halt
Mö2/17 Kutscher abgesessen mit Leine und Peitsche
Mö2/18 Kartoffelpflanzen
Mö2/19 Kartoffelsäcke
Mö2/20 Kartoffelfeuer
 

Nach Ende des Siebenjährigen Krieges widmete sich Friedrich II. verstärkt dem Wiederaufbau seiner Länder sowie verschiedener Reformen, so der Agrarreform. Sehr energisch setzte sich der König für den Kartoffelanbau ein, weil diese als Nahrungsmittel, Futter oder Rohstoff dienen konnte, auf sandigen Böden bei geringen Ansprüchen wächst und somit bei mageren Getreideernten Versorgungslücken abdecken konnte. Hungersnöte 1770/72 nach katastrophalen Getreideernten bewiesen die Richtigkeit dieser Reform.
Eine Anweisung von 1763/64 verlangte „ ... nachdrücklich darauf zu halten, damit die Untertanen auf dem Lande fleißig Erdäpfel oder Tartoufflen bestellen.“
Auf ausgedehnten Inspektionsreisen war es Friedrich II. möglich, die Durchsetzung seiner Anweisungen zu kontrollieren. Nicht selten ließ er sich in Gegenwart des Gutsinspektors den Kartoffelanbau vor Ort zeigen. Solch eine Szene wird durch diese Serie dargestellt.

(Serie mit 3xKart.pflanzen, 2xKart.säcke)