Zinnfiguren aus Königs Wusterhausen

Kürassiere 1756-63 - "Nach der Schlacht"

Mö20/1  verwundeter Kürassier eigenes Pferd und Pferd des Feldschers oder
            des Feldgeistlichen haltend
Mö20/2  Feldscher Feldflasche reichend
Mö20/3  Feldscher vor Arzneikasten kniend                                         Kb.
Mö20/4  verwundeter Kürassier liegend winkend                                  Kb.
Mö20/5  Feldgeistlicher "Segen" gebend
Mö20/6  2 Kürassiere verwundeten Kameraden aufhebend
Mö20/7  verwundeter Kürassier auf durchgehendem Pferd
Mö20/8  Trompeter führt auf Pferd sitzenden verwundeten österreichischen
            Kürassieroffizier
Mö20/9  Kürassier erschießt verwundetes Pferd
Mö20/10 verwundetes Pferd ( zu 20/9 )
Mö20/11 Fürst Lobkowitz wird von preussischem Kürassieroffizier abgeführt
Mö20/12 gestürzter Offizier wird von Wachtmeister verteidigt
Mö20/13 Kürassier mit eroberter österreichischer Standarte
Mö20/14 Kürassier mit aufbäumendem Pferd
Mö20/15 Kürassier mit ausschlagendem Pferd
Mö20/16 Kürassier zu Fuß mit Pistole feuernd
Mö20/17 österreichischer Cornet ohne Standarte ( zu 20/13 )
Mö20/18 Kesselpauker im Spiel
Mö20/19 Kürassier tot
Mö20/20 Pferd stehend
 

Die vorliegende Serie wurde 1975 von Pastor W.Otte als "Lobositz-Serie" nach Zeichnungen von Karl Heinrichs und Gravur von Peter E. Kovar herausgebracht. In "Alte und Neue Zinnfiguren" wurde sie im gleichen Jahr in einem Artikel von Max Petrich vorgestellt. Unter anderem heißt es hier: "... Alte und Neue Zinnfiguren können sich nicht daran erinnern, daß in der Vergangenheit eine solche Zusammenstellung von Zinnfiguren für diese wichtige Schlacht des Siebenjährigen Krieges in Deutschland erschienen ist. ... Die von Herrn Otte herausgegebenen Figuren können größtenteils für die beiden preußischen Kavallerieangriffe verwendet werden, vor allem hinter der preußischen Kavaleriefront. Ottes Figuren sind deshalb besonders wertvoll für den Zinnfigurensammler, weil er völlig darauf verzichtet hat, die Zahl der attackierenden und fechtenden Typen um ein paar "neue" zu vermehren, sondern sich bewußt auf solche Figuren konzentrierte, die bisher nicht nur für Lobositz, sondern auch bei der Darstellung anderer Reitergefechte und Schlachten vermißt wurde."
Ergänzend läßt sich festhalten, daß die Gefangennahme des österreichischen Fürsten Lobkowitz sowie die Eroberung einer Standarte des österreichischen Kürassier-Rgt. Cordua durch einen Kürassier von Rgt. Gensd'armes während der 1.Attacke erfolgte.